Archivio per febbraio 2012

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Offener Brief + Lettera aperta

26/02/2012

Pour deux “bandes de dames lisantes”, l’une à B. et l’autre à B.

Nicht nur verbale Schönheit, wie du sagst, bei deiner wundervolle ,bande de dames lisantes‘: Leben, Leben, den Austausch seelischer Geschenke in einer fantastischen Konstellation, kann ich von deiner Erzählung ablesen. So gut, dass ihr euch treffen konntet, trotz deiner kurzen Zeit in B.!
Was ich dazu meine, und zur Freude darauf? Natürlich wäre es auch wunderschön, wenn’s häufiger passieren würde (es gibt in einer Freundschaft keine ,Nähe-weh‘ wie sie manchen Amours gehört), aber ich kann mir vorstellen, dass die Rarität eines solchen Wiederfinden seiner Tiefe und Fülle beitragen kann. Ich habe selber so was mit paar Freunden aus Pisa und, weißt du? ”seltenes Glück“ ist keine bloße Wörterzusammensetzung. Eine solche Art des Glücks gibt es: es ist ein Merkmal und Bestandteil unseres Glücks, dass wir Leider weit voneinander leben; dass die ,gegenseitige Heimkehr‘ wenn wir uns wieder treffen, d.i. ineinander wie in die Heimat, der lang ersehnte Ausnahmezustand ist.
Solche Ereignisse (und Begegnungen; der liebe Mensch steht ja im Mittelpunkt) gewinnen die reichste Bedeutung, machen mich auch froher, frischer, freier, wie den feinfühligen Autor der schönsten Beschreibung der Vorfreude, die ich lesen durfte. Das war in wenigen Worten so tief und vielsagend, dass es mir  viele Fühlnuancen und -düfte beibrachte, die ich vielleicht noch nicht kenne. Dies ist auch ein seltenes Glück.
Einen klaren Blick auf das Wesentliche zu haben, ist es auch.

Come mi spiace non essere ora, e forse non poter essere al momento giusto, fra una settimana, a B. dove sarai tu. Del resto, non posso unirmi alla tua “bande de dames lisantes”, non vi appartengo. Ma so cosa significa “appartenere” e come amico ti appartengo, e come amico ahimé mancherò da B.
Ci vediamo così di rado, e sai già cosa penso della bellezza che potrebbe avere vivere a portata di mano con te. In un’amicizia non c’è quella “sofferenza d’essere troppo vicini” che, ahimé, qualche amore anche grande ci rivela un giorno mentre sceglie di allontanarsi. Ma mi piace, e questo voglio dirti ora, mi piace sapere che di questa lontananza facciamo qualcosa di buono, la trasfiguriamo nel carattere speciale della nostra felicità: momenti felici, per noi, sono quelli in cui l’uno di fronte all’altro, parlando, ridendo, svelandoci reciprocamente pagine appena scritte delle nostre anime, ritroviamo una specie di patria l’uno nell’altro; torniamo a casa. Funziona così (e non in un altro modo, magari più bello, chissà) proprio perché siamo lontani, e lo desideriamo, quel frammento di patria, che è una rara gioia poter ritrovare (un’eccezione).
Ho letto l’altro ieri, e che onore e che gioia d’eccezione, una descrizione-confessione della felicità nell’attesa di un incontro di questo tipo. Ti ho pensato molto e te la comunicherò, perché in quelle poche parole c’era scritto più di quanto avrei saputo dire sul modo in cui incontrarti, cara S., mi restituisce ogni volta un mondo più pulito, più limpido, e gli occhi per vederlo e la forza per plasmarlo.
A presto,
m
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Science. You’re doing it wrong

24/02/2012

Suvvia, io me l’aspettavo che i neutrini non fossero davvero più veloci della luce. Se c’è una cosa che la Scienza mi ha insegnato, è che Einstein non sbaglia mai.

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We are there even when we aren’t there

19/02/2012

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Du, lass dich nicht verbrauchen

15/02/2012

Du, lass dich nicht verhärten
in dieser harten Zeit.
Die allzu hart sind brechen,
die allzu spitz sind stechen
und brechen ab sogleich
und brechen ab sogleich.

Du, lass dich nicht verbittern
in dieser bittren Zeit.
Die Herrschenden erzittern
sitzt du erst hinter Gittern
doch nicht vor deinem Leid
doch nicht vor deinem Leid.

Du, lass dich nicht erschrecken
in dieser Schreckenszeit.
Das woll’n sie doch bezwecken
dass wir die Waffen strecken
schon vor dem großen Streit
schon vor dem großen Streit.

Du, lass dich nicht verbrauchen,
gebrauche deine Zeit.
Du kannst nicht untertauchen,
du brauchst uns und wir brauchen
grad deine Heiterkeit
grad deine Heiterkeit.

Wir woll’n es nicht verschweigen
in dieser Schweigezeit.
Das Grün bricht aus den Zweigen,
wir woll’n das allen zeigen,
dann wissen sie Bescheid
dann wissen sie Bescheid.

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Soupe çon

03/02/2012

Die Suppe schmeckte so abscheulich, dass, um zu glauben, es sei auf eine Vergiftung abgesehen, man nur nötig gehabt hätte, ein großer General oder ein König zu sein.

La zuppa era così disgustosa, che ci mancava soltanto, per convincersi di un avvelenamento premeditato, d’essere un grande generale o un re.

(G. Chr. Lichtenberg, Sudelbücher, Vermischt-II, 87)

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